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La Grande Nation

  • projektlt28
  • 12. März 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. März 2022


Nachdem wir unsere Wäsche nach gefühlt einem Semester "Waschsalon" in einer Waschmaschine unterbringen konnten, hatten wir 42 Minuten um uns der Süßigkeiten und Kuchen in Brügge hinzugeben... ein großer Fehler, so einen guten Kuchen werden wir vermutlich so schnell nicht mehr genießen können. Es war einfach der Wahnsinn! Wer dick und kugelrund werden möchte, 4 Wochen in dieser Stadt sind wahrscheinlich um die 40 kg Zuwachs am Körper.


Der Wecker im Smartphone hat uns dann jäh aus dem Kuchen-Traumland geworfen, die Wäsche war fertig!


Kurz in den Trockner, während dieser Zeit konnten wir die Route Planen. Wir hatten den Grenzübertritt Richtung Frankreich vor, Dünkirchen stand genauso wie Calais auf unserem Plan.


Los ging die Reise, die Euphorie hatte aber nach Grenzübertritt direkt etwas nachgelassen. Frankreich ist nunmal Frankreich, wer hier schonmal war weiß, dass einen die schönen Ecken nicht ins Gesicht springen sondern gefunden werden müssen.


Dünkirchen, eine schöne Stadt mit riesigem Strand bzw. Dünen wohin man schaut. Eddy durfte hier auch endlich, wenn auch etwas zögerlich, ins Wasser und sich auspowern. (Das Wasser hatte gefühlt -3 Grad)


Nach einer kurzen Erkundungs- und Planschtour ging es weiter nach Calais.


Diese Stadt war nach 10 Minuten erkundet und als "Stuttgart-West" abgestempelt, wirklich um diese Jahreszeit keine Pracht. Wir haben uns dann dazu entschlossen noch etwas Strecke zu machen. Davor noch eine gute Mahlzeit, in Calais gab die Stadt leider nichts her, also ab zum Eurotunnel, dort gibt es ein großes Einkaufszentrum. Wir haben uns für ein Restaurant dort entschieden. Und siehe da, Englisch hat funktioniert bis die (übrigens ca. Mitte 20 Jahre alte) Bedienung bemerkt hat, dass wir ein paar Worte auf deutsch gewechselt hatten. Danach kam nur noch französisch... Kurios... Und das am Eurotunnel... Die Burger dagegen waren trotzdem super.


Mit vollem Magen haben wir dann die Reise angetreten und haben uns nach kurzer Zeit dazu entschlossen, lieber an der Küste entlang zu fahren. Man kommt zwar kaum voran, es gab aber einiges zu sehen.



Ein definitiver WOW Moment war, nachdem unser LT sich über einen Wahnsinns Hügel geschleppt hatte. Die Aussicht kam so überraschend, dass Tim vor lauter Staunen fast angehalten hat.

In der Nähe von Wimereux haben wir dann einen guten Parkplatz für einen Spaziergang gefunden. Nicht einfach, die Gemeinden haben die meisten Parkplätze mit Höhenbegrenzern ausgestattet. So ist eine Einfahrt meist nur mit dem PKW möglich.


Die Aussicht von der Kliff-Kante war Atemberaubend.

Auf unserer Fahrt entlang der Küste sind wir auch immer wieder auf Relikte aus dem zweiten Weltkrieg gestoßen, alte Bunker vom Atlantikwall. Ein Museum dazu hatte leider bereits geschlossen.


Wir sind dann weitergefahren bis wir in Le Hourdel gegen 21 Uhr einen Stellplatz für die Nacht gefunden haben. Freistehen in Frankreich ohne der Sprache mächtig zu sein, ist übrigens keine gute Idee. Vor allem an den Küsten wird das mit bis zu 1500 Euro geahndet.










 
 
 

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