Honfleur
- projektlt28
- 14. März 2022
- 3 Min. Lesezeit
Ausgeschlafen am Hafen in Honfleur aufgewacht, haben wir erst mal etwas gefrühstückt und alles ruhig angehen lassen.
Nachdem Nadine mit Eddy draußen war und einen freien Steckdosenplatz entdeckt hatte, wurde erst mal alles geladen was so geladen werden muss. Das Wetter wechselte zwischen Regen und Nieselregen, also haben wir den Vormittag im Wohnmobil verbracht und dort mit Eddy die Wohnmobilisten beobachtet, wie sie panisch im Platzregen ihre Fahrzeuge mit Wasser befüllt bzw. die Toiletten entleert haben.

Nachmittags hat sich das Wetter etwas gebessert und wir haben uns auf den Weg nach Honfleur gemacht und die Innenstadt mit Eddy erkundet. Als wir ebenfalls von einem kleinen Schauer überrascht wurden, haben wir uns langsam auf den Rückweg zum Wohnmobil gemacht.
Dort haben wir entschieden in welchem Restaurant wir essen gehen und ob Nadine noch einen Herzinfarkt bekommt beim Essen bestellen oder doch lieber verhungert.Fremdsprachen sind nicht ihre Stärke. Französisch können wir übrigens beide nicht, das kann ja also nur ein riesen Spaß für alle beteiligten werden.
Als wir Online ein passendes Restaurant gefunden hatten und die Speisekarte ausführlich erkundet hatten, haben wir uns noch für einen Spaziergang durch die kleinen Gassen von Honfleur entschieden.
Dort haben wir ohne Eddy noch ein paar Wege erkundet und waren sehr beeindruckt wie schön alt und interessant Honfleur ist.

Unterwegs hat Tim noch ein anderes Restaurant gefunden, jedoch hatte Nadine davor etwas Respekt (Zu viele Schalentiere, zu viel Französisch) - deswegen sind wir doch weiter gezogen und haben unseren ursprünglichen Restaurant Plan durchgezogen.
Durch die Tatsache, dass Honfleur ein Tourismus Hotspot ist, musste auch niemand Hungern, unser Englisch wurde bestens aufgenommen. Wir haben uns ein leckeres Menü raus gesucht. Tim hat glücklich seine Miesmuscheln in Weißweinsoße gegessen und Nadine hat sich über die leckeren Fischfilets mit Sauerkraut gefreut und natürlich gab es als Nachtisch für Nadine ein Schokotörtchen mit flüssigem Kern. Jedoch war Tims Nachspeise nicht so überragend, es war eher eine Mischung aus Magerquark mit Beerensoße drauf. Durch den schwunghaften Einsatz des bereitgestellten Zuckerspenders wurde der Magerquark etwas zu gut gezuckert. Wir haben uns vor lachen gekugelt.
Nach diesem schönen Tag in Honfleur haben wir am nächsten morgen entschieden unser Frühstück in der Stadt einzunehmen und unser Croissant und Schokohörnchen unterwegs zu essen und die Stadt nochmals auf uns wirken zu lassen. Natürlich haben wir davor noch ausgiebig in unserem kleinen Wohnmobil geduscht und sind so frisch in den Tag gestartet.
Frisch geduscht und die Mägen mit Croissants gefüllt haben wir unsere Reise nach Caen gestartet.

Dort angekommen haben wir einen schönen Parkplatz entdeckt, von diesem aus waren es nur ein paar Minuten in die Innenstadt. Der Parkplatz war- zur Freude aller Schwaben an Bord- sogar umsonst! Dort wurden wir erschlagen von wunderschönen großen alten Kirchen inklusive Altstadt und einer großen Burg. Diese Stadt ist defintiv einen Tagesausflug Wert. Auf dem Weg zur Burg haben wir uns ein lecker belegtes Baguette gegönnt und gemütlich die Burg mit Eddy erkundet. Diese war von den Ausmaßen dermaßen gigantisch, dass eine zweite Burg inklusive Wassergraben darin platz fand. Hier hatte definitiv jemand kein Vertrauen zum "Nachbar". Leider wurden, wie so vieles, im zweiten Weltkrieg durch Bombardierung die Gebäude fast vollständig zerstört.
Was wohl für tolle Altstädte und Gebäude noch zu erkunden wären, hätte man den Weltkrieg verhindern können.
Und schon ging die Reise wieder weiter zum Kloster Mont-Saint-Michel, hier haben wir einen netten Wohnmobilstellplatz entdeckt. Von diesem aus sind es ca. 20 Minuten Fußweg zum Mont-Saint-Michel, den wir morgen erkunden möchten.
Auf dem Stellplatz haben wir ein Pärchen aus Berlin getroffen, die mit ihrem selbst ausgebauten VW T4 die Flitterwochen in Frankreich verbringen. Sie sind ebenfalls seit 2 Wochen unterwegs und haben fast die gleichen Orte angeschaut wie wir. Nach kurzem Camper "Schnack" haben wir die Fahrzeuge gegenseitig erkundet, unser Bus löste auch bei ihnen nur großes erstaunen aus. So viel Platz auf so kleinem Raum, erst nach der Besichtigung konnten sie das so richtig verstehen.
Eddy durfte mit ihrer Hündin Elly eine Runde toben und schläft gerade wie ein Welpe auf seinem Bettchen. Somit endet der Abend nach einem gepflegten "Vesper" mit einem leckeren Wein aus dem Ahrtal im Wohnmobil mit Blick auf Mont-Saint-Michel.




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